German Text Humanizer
Remove AI patterns from German text and make it sound more natural.
Installation
- Make sure Claude is on your device and in your terminal.
Skills load from
~/.claude/skills/when Claude Code starts up — so you need it on your machine first. If you don't have it yet, install it once with the command below, then runclaudein any terminal to verify.One-time setupnpm i -g @anthropic-ai/claude-codeAlready have it? Skip ahead.
- Paste into Claude Code or into your terminal.
This copies the whole skill folder into
~/.claude/skills/humanizer-de-marmbiz/— the SKILL.md plus any scripts, reference docs, or templates the skill ships with. Safe default: works for every skill.Faster alternative (instruction-only skills)
Skips the clone and grabs only the SKILL.md file. Don't use this if the skill ships Python scripts, reference markdowns, or asset templates — they won't be downloaded and the skill will fail when it tries to load them.
Quick install (SKILL.md only)Sign up to copy - Restart Claude Code.
Quit and reopen Claude Code (or any other agent that loads from
~/.claude/skills/). New skills are picked up on startup. - Just ask Claude.
Skills auto-activate when your request matches the skill's description — no slash command needed. Trigger phrases live in the skill's own frontmatter; you can read them in the “What this skill does” section above.
Prefer to read the source first? Open on GitHub.
When Claude uses it
Edit-Pass für bestehenden deutschen Text: Register/Rhythmus messen, belegtreu redigieren, Naturalness prüfen, KI-Schreibmuster/KI-Tells auditieren und entfernen; deutschen Text humanisieren; German AI Text Humanizer.
What this skill does
Humanizer (Deutsch)
<!-- SLOW_UPDATE_START -->Auftrag
Wenn der Nutzer deutschen Text humanisieren, KI-Schreibmuster entfernen oder deutsche KI-Tells prüfen will, überarbeite die betroffenen Stellen. Bewahre Substanz, Register und belegbare Aussagen. Ziel ist ein guter, natürlicher Text mit proportionalen Eingriffen.
Der Skill ist damit ein deutscher Stil-Editor mit Evidence-Gate: Register und Rhythmus messen, evidence-safe aufs Zielprofil redigieren, KI-Schreibmuster auditieren und entfernen. Humanizing ist der prominenteste Anwendungsfall.
Fokus des Skills ist KI-Muster-Audit mit gezielter Textverbesserung. Reines Korrektorat, Grammatikprüfung, Übersetzung und allgemeine Stilpolitur gehören nur dazu, wenn sie diesem Ziel dienen.
QGIR (Quality-Guided Iterative Revision) nur nutzen, wenn nach einem lokalen Minimal-Revision-Pass noch echte HIGH/MEDIUM-Cluster bleiben. QGIR arbeitet als Quality-Gate für proportionale Revision, nicht als Standard-Vollrewrite.
Modus
Bestimme zuerst den Modus. Wenn unklar, nimm Sachlich an und sage das.
| Modus | Einsatz | Stimme |
|---|---|---|
| Locker | Blog, Social, Newsletter | voll, aber nicht künstlich |
| Sachlich | Website, Doku, E-Mail, B2B | dezent, neutral |
| Formal | Wissenschaft, Recht, Fachtext | keine Stimme einbringen |
Arbeitszweig
Nach Pass 0 genau einen Arbeitszweig wählen und im Output einhalten:
- Nur Audit: Befunde prüfen, keine Rewrite-Paare, es sei denn, der Nutzer verlangt Vorschläge.
- Rewrite: Nur betroffene Stellen ändern; kein Volltext, wenn nicht ausdrücklich verlangt.
- Datei editieren: Datei direkt ändern; Abschluss siehe Output-Regel.
QGIR ist kein Pass-0-Zweig, sondern eine optionale Erweiterung nach Pass 5, wenn echte HIGH/MEDIUM-Cluster bleiben.
Leitplanken
- Zähle Cluster, nicht Einzelsignale. Ein einzelnes Übergangswort, ein einzelner Gedankenstrich, saubere Grammatik oder typografische Anführungszeichen allein sind kein KI-Tell.
- HIGH-Muster, technische Artefakte und Belegprobleme dürfen als Einzelbefund korrigiert oder markiert werden.
- Bei Gedankenstrich-Clustern nicht nur das Zeichen tauschen:
—,–,--und-als Satzzeichen müssen durch Satzbau, Punkt, Komma, Doppelpunkt, Semikolon oder Klammer gelöst werden. Wort-Bindestriche bleiben geschützt. - MEDIUM/LOW-Stilmuster nur bei Häufung, klarer Mechanik oder mehreren unabhängigen Mustern überarbeiten.
- Direkte Zitate, Code, technische Spezifikationen und juristische/regulatorische Formulierungen nicht stilistisch umschreiben.
- Claim-Lock: Quellen, Zahlen, Namen, Daten, Quellenanker, Zitate, Code und Normverweise vor/nach jeder Änderung abgleichen. Neue konkrete Anker nur übernehmen, wenn sie im Input oder Kontext stehen; wenn eine Quelle nicht prüfbar ist, den Prüfstatus markieren.
- Persona-Lock: Ich-Erfahrung, Anekdoten und Meinungen nur übernehmen, wenn sie im Input oder Kontext stehen. Deixis nur stabilisieren, nicht erfinden:
ich,wir,du,Sie,manund neutrale Sprecherposition bleiben am Texttyp, Input und Zielprofil ausgerichtet. Erfundene Erfahrung ist Fabrikation (Muster 59). - Substanz erhalten. Entferne nur Artefakte ohne Informationsgehalt oder markiere echte Lücken.
- Statistische Detektoren (GPTZero u. a.) messen Perplexity und Satzrhythmus, nicht diese Muster. Befunde wie „Mechanical Precision“ oder „Impersonal Tone“ treffen meist legitime Fachsprache, korrekte Quellen und sachliche Klarheit – nicht als KI-Tell behandeln und keinen Text verschlechtern, um einen Score zu senken. Behandelbar sind nur gehäufte Doppelpunkt-Titel (Muster 54) und monotoner Satzrhythmus (Muster 55).
- Detector-Bezug ist Kontext. Bewertet wird, ob eine Änderung Qualität, Lesbarkeit oder echte KI-Muster verbessert; Substanz bleibt wichtiger als Scorewirkung.
- Null-Edit: Gilt erst nach abgeschlossenem Pass 1. Bleibt der Text stilistisch sauber oder bleiben nur False Positives, sage das, nenne höchstens die verworfenen Kandidaten und höre auf. Belegbefunde fallen nie darunter: unbelegte, unprüfbare oder erfundene Quellen werden immer markiert, auch wenn sonst nichts geändert wird.
Carve-outs: bekannte False Positives
Lint-Befunde sind Verdacht, kein Verdikt – jeden vor einer Änderung gegen den Kontext prüfen. Folgende Fälle sind regelmäßig Fehlalarm und werden nicht behandelt, solange kein zusätzlicher Cluster vorliegt:
- Quotes in Codeblöcken, Inline-Code, YAML-Frontmatter, Markdown-Bildtiteln (
) und rohen HTML-Tags blendetunicode_lint.pyaus (straight_quote,mixed_quote_styles), weil gerade Anführungszeichen dort technische Syntax sind.--fix --writetrotzdem nie blind auf technische Syntax anwenden; Ergebnis prüfen. - Quotes in rohem HTML innerhalb von Markdown, etwa
<iframe title="Eingebetteter Beitrag">, sind kein Befund, solange die Quotes Teil eines HTML-Tags sind; echter Befund bleibt gerades Anführungszeichen in laufender deutscher Prosa außerhalb technischer Syntax. mixed_addressbei satzinitialemSie: Der Default zählt konservativ eine Anrede.--preciseblendet klare Singular-Anaphern aus (Die Idee war neu. Sie überzeugte sofort.). Plural-Anaphern (Die Modelle ... Sie ...) bleiben ohne sichere Coreference manuell.mixed_addressaus Fremdstimme: Stilprofil und aktives--preciseblenden Blockquotes sowie gepaarte Inline-Zitate aus. Registerdrift liegt erst vor, wenn die Autorenstimme selbst zwischenduundSiewechselt.- Muster 64 bei Use-Mention:
german_pattern_lint.pyblendet Marker in Code, Inline-Zitaten und Markdown-Hervorhebung aus. Ein angeführtesnahtlosist kein Beitrag zum Cluster. particles_outside_locker/particle_overdoseundcopula_avoidance_clusterbei lexikalischer Mehrdeutigkeit:register_lint.pysieht Partikel-,german_pattern_lint.pyKopula-Wortformen, aber keine Wortart oder Lesart.schonim Sinn vonbereits,malalseinmaloder5-mal,jaals Antwort undstelltals Vollverb (stellt eine Frage,stellt sich die Frage,stellt die KI vor ein Problem) sind allein kein Befund; real bleibt der Fund, wenn die Wörter tatsächlich als Modalpartikeln/Nähemarker gehäuft sind oderstellteine Kopula-Vermeidung wiestellt darstattist/hatbildet.- Hoher
subject_initial_ratioohne Cluster: Werte über 0,85 sind allein unauffällig (echte Menschen: Median 0,816; humanisierte Blog-Referenz: 0,891).rhythm_lint.pymeldet dies nur als Fund bei zusätzlich gedrückter Satzlängenvarianz (unter 0,6) oder wiederholten Satzanfängen – die reine Zahl in einer Audit-Zusammenfassung ist für sich kein Fund. - Doppelpunkt im Einzeltitel (Muster 54): erst ab 2+ gleich gebauten Doppelpunkt-Titeln im selben Dokument behandeln, nie einen einzelnen Haupttitel oder ein Label (UI, Quellenangabe, Zeit-/Ortsangabe).
Modusmatrix
| Klasse | Locker | Sachlich | Formal |
|---|---|---|---|
| HIGH Artefakt/Chatbot/Technik | ändern/entfernen | ändern/entfernen | ändern/entfernen |
| HIGH Evidenz/Quelle | markieren/korrigieren | markieren/korrigieren | markieren/korrigieren |
| HIGH Stil | ändern | ändern | nur wenn nicht fachkonventionell; Muster 10 überspringen |
| MEDIUM Technik/Struktur | ändern | ändern | markieren oder vorsichtig ändern |
| MEDIUM weicher Stil | bei Häufung/Cluster ändern | bei Häufung/klarer Mechanik ändern | meist nur markieren |
| LOW Format | ändern, wenn störend | ändern bei klarem Regelverstoß | meist überspringen oder markieren |
False Friends aus Muster 45 immer korrigieren. Calques und syntaktische Transfers im Formal-Modus korrigieren; in Sachlich/Locker nur bei Häufung oder auffälliger Wörtlichkeit.
<!-- SLOW_UPDATE_END --> <!-- FAST_UPDATE_START -->Ablauf: Fünf Pässe in fester Reihenfolge
Spätere Pässe dürfen frühere nicht invalidieren. Rhythmus immer zuletzt.
Werkzeuge. Bei unklarem Toolstatus zuerst python3 scripts/doctor.py ausführen. Existiert .venv/bin/python (Windows: .venv\Scripts\python.exe), ersetzt es in allen Befehlen python3; den Sammelcheck dann mit --precise ausführen. Beim Nachschlagen in Referenzdateien Treffer mit Zeileninhalt und Kontext ausgeben: Grep-Tool mit output_mode: "content", -n und -A/-B; Shell mit grep -n -A, nie die Standard-Dateiliste.
Pass 0 – Triage. Modus, Arbeitszweig, Texttyp, Scope und Ziel bestimmen. Schreibprobe vorhanden? Ihr situatives Register als Zielprofil nach references/register-profiles.md festhalten (Formal: nur KI-Tells entfernen). Bei Datei-Input den Pfad zuerst relativ zum aktuellen Arbeitsverzeichnis auflösen: direkt lesen oder dort per Glob nach dem Dateinamen suchen. Bleibt sie unauffindbar, den Pfad erfragen; nie System- oder Skill-Installationsverzeichnisse durchsuchen. Danach zuerst den kompakten Sammelcheck ausführen: python3 scripts/humanizer_audit.py --file <path> --mode <modus>. Für den neuesten Markdown-Entwurf in einem Ordner: python3 scripts/humanizer_audit.py --latest <dir> --mode <modus>. Der Sammelcheck meldet ein Preflight-Risiko (low/medium/high/insufficient_text) für KI-artige Oberflächencluster und eine Combing-Empfehlung; das ist keine Autorenschaftsprüfung. Optionale spans zählen Python-Codepoints im Original. Er enthält zusätzlich eine gemessene Stilkarte (Sektion style_profile: Rohmetriken; Korridor-Delta nur bei explizit gesetztem --mode), einzeln abrufbar über python3 scripts/style_profile.py --file <path> --target <modus>. Diese Messwerte der qualitativen Stilkarte aus der Schreibprobe zur Seite stellen – sie informieren das Zielprofil, gewichten aber kein Preflight-Risiko. Bei Inline-Text: Rohtext zuerst in eine temporäre UTF-8-Datei schreiben, dann --file <tempfile>; Shell-Befehle bleiben statisch, Nutzereingaben laufen über Dateien. Einzelchecks wie unicode_lint.py, rhythm_lint.py, german_pattern_lint.py und register_lint.py bleiben für gezielte Nachprüfung nutzbar; Rhythmusdetails mit Absatzdaten nur bei Bedarf über python3 scripts/rhythm_lint.py --file <path> --scope user_text --mode <modus> --include-paragraphs ausgeben. Läuft ein Script nicht, das melden und nicht blind per Hand korrigieren. Audit- und Lint-Ausgaben sind Verdacht, kein Verdikt – vor Eingriff gegen die Carve-outs und den Kontext prüfen. Der Sammelcheck misst keine Belegbarkeit; ein Preflight low verkürzt Pass 1 nicht. Fertig, wenn Modus, Zweig, Scope und prüfbare Verdachtsliste feststehen.
Musterabdeckung je Pass. Die Pässe 1 bis 4 arbeiten alle Muster ihres Passes ab; die unten genannten sind Schwerpunkte, keine Liste. Ihre Musterliste holen sie aus references/patterns.md per Grep-Anker <!-- pass: N --> mit zwei Zeilen Vorkontext (-B 2), einzelne Blöcke per ^#### <Nummer>\. mit Nachlauf (-A 30). Die Datei nicht vollständig lesen: Der Volltext-Read bleibt dem Audit-Zweig vorbehalten, der den ganzen Katalog fordert.
Pass 1 – Artefakte und Evidenz (immer, Einzelbefund genügt). Chatbot-Floskeln, Platzhalter, Quellenprobleme (Decision Table Evidenz), Unicode, falsche Typografie und Claim-Delta prüfen; dazu alle Muster mit pass: 1. Bei Overlaps zuerst references/decision-tables.md; references/evidence-ledger.md bei Faktenankern. Dieser Pass bleibt bei Evidenz, Technik und Artefakten; Stilarbeit folgt später. Für sichere Datei-Korrekturen: unicode_lint.py --fix --write; Ergebnis bei Frontmatter und Bildtiteln prüfen (siehe Carve-outs). Der Evidenzteil läuft unabhängig von späterer Stilarbeit; jede Quelle einzeln einstufen, auch Zahlen und Studien, die an einer schon geprüften Institution hängen. Fertig, wenn jeder HIGH-/Technik-/Evidenzfund geändert, markiert oder als False Positive verworfen ist.
Pass 2 – Lexik (Cluster-Regel). Alle Muster mit pass: 2; Schwerpunkte: Floskel-Muster, harte Anglizismus-Strukturen (Muster 45; auch bei grünem Sammelcheck urteilsbasiert prüfen), KI-Marker-Vokabular (Muster 64), Kopula-Vermeidung (Muster 65), Abstrakta-Stapel (Muster 58): Hypernyme und Nominalstil nur aus belegtem Material konkretisieren; Lücken sichtbar markieren. Fertig, wenn nur Cluster bearbeitet wurden und Claim-/Persona-Lock halten.
Pass 3 – Struktur und rhetorische Figuren (Cluster-Regel). Alle Muster mit pass: 3; Schwerpunkte: Überschriften-Schemata/Absatzisometrie(M61)/substanzlose-Sektionen/Listen-Parallelismus/Schließzwang(M62) sowie die Figuren Trikolon(M9), Dichotomie(M7), negativer Parallelismus(M8) und „von… bis“-Erweiterung(M12) prüfen — je nach Cluster-Regel, ein einzelnes Trikolon ist kein Befund. Absatz-Umsortierungstest(ab drei substanziellen Hauptabsätzen): Nachbarabsätze tauschen; Prämissen-/Zeitfolge-/Referenz-/Folgerungsschaden? Kein Schaden: Inhaltsabhängigkeitsmangel melden. Gate: nicht bei FAQ/Glossar/Referenzdoku/Katalog/Nachrichtenüberblick/bewusst additiven Aufzählungen. Kein Auto-Rewrite, kein künstlicher Konnektor-„Fix“, kein nummeriertes Muster. Fertig, wenn Strukturänderungen Fakten/Fazitfloskeln/Volltextpflicht nicht erzeugen.
Pass 4 – Rhythmus (Locker/Sachlich: standardmäßig an; Formal: nur auf Wunsch). Alle Muster mit pass: 4; konkrete Stellschrauben:
- Vorfeld nur im Cluster rotieren, bis die Häufung bricht; nicht unter menschliches Maß (~0,8 subjektinitial) drücken. Varianten: Adverbial, vorangestellter Nebensatz, Objekt, Präpositionalphrase, nie zweimal dieselbe.
- Satzlänge spreizen: pro längerem Absatz mindestens ein Satz unter 6 Wörtern oder über 25 – nur wo die Aussage es trägt.
- Absatzlängen entzerren: nicht jeder Absatz 3–5 Sätze.
- Konnektor-Budget: höchstens ein mechanischer Konnektor pro Absatz; Übergänge bevorzugt über inhaltliche Anknüpfung (Thema-Rhema).
- Nur Modus Locker: sparsame Modalpartikeln (Muster 63), maximal eine pro Absatz. Sachlich/Formal bleiben ohne künstlich nachgerüstete Partikeln.
- Keine künstlichen Fragmente, Regelbrüche oder Partikel einsetzen, nur um „menschlicher“ zu wirken. Rhythmusarbeit nutzt vorhandene Aussage, nicht Fehler oder Schauspiel. Fertig, wenn Rhythmus weniger mechanisch ist, ohne Register, Claim-Lock oder natürliche Aussageführung zu verletzen.
Audit-Zweig (Nutzer will Befunde, keine Redaktion). Beim reinen Audit gilt kein Pass-Zuschnitt: references/patterns.md laden und alle 72 Muster durchgehen, auch die ohne Linter und ohne Nennung. Preflight low ist kein Grund, den Urteilsteil zu überspringen — er misst Oberflächencluster, keine rhetorischen Figuren. Cluster-Regel und Carve-outs gelten unverändert; Befunde werden benannt, nicht geändert.
Pass 5 – Selbst-Audit (immer). Eigene Änderungen gegen Katalog, Zielprofil, Claim-Lock, Persona-Lock und Arbeitszweig prüfen: Hat eine Ersetzungsregel neue Monotonie erzeugt (gleiche Ersatzkonstruktion 3+ Mal → Strategie rotieren, vgl. Muster 16 vs. 51)? Positivkriterium: Rubrik-Check (references/quality-rubric.md); benennen, welche Achse noch trägt. Bei Datei-Rewrites zusätzlich spell_lint.py auf Vorher/Nachher und, wenn vorhanden, make lt FILE=<datei> ausführen; externe Funde vor Änderungen prüfen. Danach Kurzaudit ausgeben. Fertig, wenn Restbefunde, verworfene Kandidaten und Ausgabeformat zum gewählten Zweig passen.
Combing-Gate – kontrollierter Nachkamm (optional). Nach Pass 5 nur in Locker/Sachlich, ab 8 Sätzen und bei Preflight high oder ausdrücklichem Wunsch; bei medium erst nach Restprüfung. Messe vorher/nachher mean_sentence_length, stddev_sentence_length, stddev_mean_ratio und sentence_length_buckets. Maximal 2 gezielte Rhythmus-Nachbesserungen; keine neuen Fakten, Persona-Signale, Partikel oder Fragmente. Wer Combing ausdrücklich will, darf es als Burstiness-/Mimicry-Versuch bekommen; vorher klar sagen, dass Textqualität, Präzision oder Lesbarkeit schlechter werden können. Formal nur auf Wunsch. Fertig, wenn Burstiness messbar besser ist oder weitere Änderungen nur Detektorwirkung/Glattheit bringen würden.
QGIR – begrenzte zweite Runde (optional). Nur wenn nach Pass 5 echte HIGH/MEDIUM-Cluster bleiben und Claim/Register/Naturalness-Gates grün sind. Maximal 2 normale Pässe, dritter nur bei dokumentiertem schweren Restcluster. Stoppen, sobald weitere Änderungen nur Glattheit, Stimme oder Detektorwirkung verbessern würden. Details: references/qgir.md.
Entscheidungstabellen
Evidenz:
- Muster 11: vage Autorität ohne konkrete Quelle.
- Muster 26: konkrete Quelle wirkt formal ungültig, erfunden, unverifizierbar oder KI-artefaktisch.
- Muster 42: Quelle existiert und wurde geprüft, belegt die Aussage aber nicht.
- Muster 53: Quelle fehlt oder schweigt, Text füllt die Lücke spekulativ.
Struktur:
- Muster 5: Zusammenfassungsmarker im Absatz.
- Muster 6: unpassende Fazit-/Zusammenfassungssektion.
- Muster 34: generischer Einzeiler direkt nach Überschrift.
- Muster 44: ganzer Standardabschnitt ohne konkrete Substanz.
Output
Der Output konzentriert sich auf die geänderten Stellen statt auf einen vollständigen Neuabdruck.
Normale user-facing Runs beginnen kurz mit:
Less machine. More voice. Ich prüfe Rhythmus, Belege und Stimme...
Weglassen bei Raw-JSON, ausdrücklich knapper Ausgabe oder stillen Dateiänderungen.
Format:
- Modus: eine Zeile.
- Gefundene Muster: maximal 6 konkrete Bullet Points mit kurzem Zitat.
- Geänderte Stellen: Vorher/Nachher-Paare nur für bearbeitete Passagen.
- Belege: je unbelegter, unprüfbarer oder sachfremder Quelle eine Zeile mit Kurzzitat; sonst „Keine unbelegten Quellen.“. Erscheint auch beim Null-Edit.
- Kurzaudit: maximal 3 verbleibende Tells oder „Keine gefunden.“; optional „Trägt bereits:“ mit der stärksten Rubrik-Achse.
- Burstiness: nur bei Combing: Messung vorher/nachher, Iterationszahl und Hinweis auf mögliches Qualitätsrisiko.
- Verworfene Kandidaten: nur ausgeben, wenn Lint-/Audit-Flags vorlagen und nach Prüfung höchstens zwei echte Änderungen nötig waren. Jede Zeile muss auf ein konkretes Flag oder eine konkrete Textstelle verweisen: erwogene Änderung plus ein Satz, warum sie Substanz, Rhythmus, Register oder Belegtreue verschlechtern würde. Ohne konkret geprüfte Stelle kein Eintrag; ist nichts belegbar, Block weglassen.
Wenn der Nutzer eine Datei übergibt und Änderungen verlangt, editiere die Datei direkt und fasse die Änderungen kurz zusammen. Bei wiederholten Nutzerkorrekturen in dieselbe Richtung: Abschluss-Dialog nach references/user-profile.md.
Referenzen
- Konkrete Musterdiagnose, Audit oder Grenzfall: references/patterns.md
- Overlap, Priorität oder Modusentscheidung: references/decision-tables.md
- QGIR nur bei echten Restclustern nach Pass 5: references/qgir.md
- Faktenanker, Claim-Delta oder Quellenprüfung: references/evidence-ledger.md
- Schreibprobe, Anrede oder Sprecherprofil: references/register-profiles.md
- Natürlichkeit ohne Persona-/Entropy-Fabrikation: references/de-naturalness.md
- Kompakter Sammelcheck:
scripts/humanizer_audit.py - Unicode-/Quote-Linter:
scripts/unicode_lint.py - Rhythmus-/Burstiness-Messung:
scripts/rhythm_lint.py(--include-paragraphsfür volle Absatzdaten) - Evidence-/Register-/Naturalness-Checks:
scripts/evidence_lint.py,scripts/register_lint.py,scripts/german_pattern_lint.py
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